Günstige Rezepte für Familien

Wenn Lebensmittelpreise steigen, kann das zur Herausforderung werden. Doch die gute Nachricht ist: Auch mit wenig Geld lassen sich jede Menge köstliche Gerichte zaubern. Wenn du einige Tipps und Tricks beachtest, kannst du weiterhin ausgewogen und gesund essen – und dabei auch noch Geld sparen. 

Auf dieser Seite findest du:

Wie berechnen sich die Preise?
Für alle Gerichte haben wir die Preise pro Portion berechnet – einmal mit konventionellen Zutaten aus dem Discounter und einmal in Bio-Qualität. So bekommst du ein realistisches Gefühl dafür, was möglich ist, und kannst selbst entscheiden, was für deine Familie passt.

Günstige Lieblingsmahlzeiten

Zutaten für Pizza Margherita

Pizza Margherita

Discounter: 0,85 € 
Bio-Lebensmittel: 1,41 €

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Zutaten für herzhafte Arme Ritter

Herzhafte Arme Ritter

Discounter: 0,60 € 
Bio-Lebensmittel: 0,77 €

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Zutaten für Linsenkroketten

Linsenkroketten mit Möhrenjoghurt

Discounter: 0,64 € 
Bio-Lebensmittel: 1,60 €

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Zutaten für Gemüse-Ofenschnitten

Gemüse-Ofenschnitten

Discounter: 0,56 € 
Bio-Lebensmittel: 1,36 €

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Zutaten für Kichererbsensalat

Kichererbsensalat

Discounter: 0,76 € 
Bio-Lebensmittel: 1,22 €

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Zutaten für Nudel-Gemüsetopf

Nudel-Gemüsetopf

Discounter: 0,74 € 
Bio-Lebensmittel: 1,47 €

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3 günstige Frühstücksideen

Zutaten für Müsli-Muffins

Müsli-Muffins

Discounter: 0,14 € 
Bio-Lebensmittel: 0,31 €

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Zutaten für Knuspermüsli mit Obst

Knuspermüsli mit Obst

Discounter: 0,68 € 
Bio-Lebensmittel: 0,79 €

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Zutaten für Grießbrei

Grießbrei

Discounter: 0,35 € 
Bio-Lebensmittel: Bis zu 1 €

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Gerichte in Bio-Qualität für unter 1 Euro

Zutaten für Linsen-Bolognese

Linsenbolognese mit Spaghetti

Discounter: 0,58 € 
Bio-Lebensmittel: 1,06 €

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Zutaten für Möhrenwaffeln

Möhrenwaffeln

Discounter: 0,42 € 
Bio-Lebensmittel: Bis zu 1 €

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Zutaten für Knusperkartoffeln

Knusperkartoffeln mit Ketchup

Discounter:  0,54 € 
Bio-Lebensmittel: 1,02 €

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Zutaten für Pfannkuchen

Pfannkuchen

Discounter: 0,35 € 
Bio-Lebensmittel: 0,62 €

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Zutaten für Tomatensoße

Nudeln mit Tomatensoße

Discounter: 0,55 € 
Bio-Lebensmittel: 0,70 €

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Zutaten für Linsensuppe

Linsensuppe

Discounter: 0,21 € 
Bio-Lebensmittel: 0,36 €

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Weitere Rezepte für unter zwei Euro pro Person

In unserer Rezeptdatenbank und dem kostenfreien Kochbuch finden Sie viele Rezepte mit günstigen Zutaten, die Kinder und Erwachsene glücklich machen. Diese Rezepte sind frisch, schnell, machen satt – und kosten nicht mehr als zwei Euro pro Person. 

Fünf Spar-Tipps auf einen Blick

Selbst kochen: Im Vergleich zu hochverarbeiteten Fertiggerichten ist selbstgekochtes Essen frischer, von besserer Qualität und oft preiswerter.

Essen planen: Damit vermeidest du, zu viel Geld für Lebensmittel auszugegeben, die in der Mülltonne landen. 

Saisonal einkaufen: Achte beim Einkauf darauf, welches Obst und Gemüse gerade Saison hat. So bekommst du die besten Preise.

Richtig lagern: Die richtige Lagerung sorgt dafür, dass Lebensmittel zu Hause möglichst lange genießbar bleiben. 

Reste verwenden: Gut gekühlt sind Gerichte problemlos noch am (über-)nächsten Tag essbar. Verwerte eure Reste!

Spartipps für die Küche  

Ob Essensplanung, Einkauf, Lagerung oder Kochen – diese Tipps helfen beim Sparen:

Mit einer guten Essensplanung kaufst du gezielter ein und musst weniger wegwerfen. Das schont den Geldbeutel. Unser Tipp: Stelle Gerichte am besten für eine ganze Woche zusammen und halte sie in einem Wochenplan fest. Wie du deinen eigenen Wochenplan erstellst, zeigen wir dir  hier Schritt für Schritt. Oder probiere einen unserer Beispiel-Wochenpläne aus.  

Noch ein Tipp: Nutze für unterwegs eine Essensbox und Trinkflasche – auch das spart Geld.

Einfach und wirksam – diese Einkaufstipps schonen den Geldbeutel: 

  • Geh nicht hungrig einkaufen. Wenn du mit knurrendem Magen durch die Regale tigerst, kauft du am Ende Lebensmittel, die du gar nicht brauchst. 
  • Gesund muss nicht gleich teuer sein. Frisches Obst und Gemüse sind günstiger, wenn sie gerade Saison haben. Die Preise für Tomaten sind zum Beispiel von Juli bis September teilweise deutlich niedriger.  Ein Saisonkalender wie dieser von der BARMER hilft bei der Auswahl. 
  • Es kann sich rechnen, Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte, Zwiebeln oder Tiefkühlgemüse in großen Mengen zu kaufen. Aber nur, wenn du sie richtig lagerst und auch wirklich verbrauchst.
  • Pflanzliche Produkte sind oft preiswerter als tierische und eine gute Grundlage für vielseitiges Essen. 
  • Schau genau hin: In Deutschland wird bei allen Lebensmitteln der Grundpreis (pro Kilo oder Liter) angegeben – so kannst du die echten Preise vergleichen, unabhängig von der Packungsgröße. 
  • Schau in die unteren Regale, wo die günstigeren „Bückwaren“ stehen. Meistens kosten auch die Eigenmarken eines Ladens weniger als die gut sichtbaren Markenprodukte. 

Neben dem Einkauf im Supermarkt kannst du auch hier Lebensmittel besorgen und sparen:  

  • Auf Wochenmärkten kann sich der Einkauf vor Marktschluss lohnen. Dann senken viele Händler:innen ihre Preise, um nicht auf ihrer frischen Wahre sitzenzubleiben.  
  • Wenn du zu nicht ganz perfekten Lebensmitteln wie einer krummen Gurke oder dem Brot vom Vortag greifst, kannst du Geld sparen und helfen, weniger Lebensmittel zu verschwenden. 
  • Lebensmittel vor der Tonne retten ist nachhaltig und günstig. Die Initiative  „Foodsharing“ oder die App „Too Good To Go“ beispielweise sorgen dafür, dass aussortierte, aber noch genießbare Lebensmittel oder auch Gerichte ( z.B. aus Supermärkten, Bäckereien oder Restaurants) nicht im Müll landen. Verbraucher:innen können sich die Lebensmittel kostenfrei oder sehr günstig an Verteilstationen oder in den teilnehmenden Läden abholen.   
  • Baue Obst und Gemüse selbst an, wenn du die Möglichkeit hast: Das geht auf der Fensterbank, dem Balkon, im eigenen Garten oder in Gemeinschaftsgärten.

Je länger Ihre Lebensmittel frisch und genießbar bleiben, desto besser! Das Bundeszentrum für Ernährung gibt Tipps, wie du Lebensmittel im Kühlschrank und im Vorratsschrank richtig lagerst, damit sie länger halten. Kartoffeln und Zwiebeln sollten Sie zum Beispiel nicht zusammen liegen, weil Zwiebeln die Feuchtigkeit der Kartoffeln aufnehmen und dadurch schneller faulen.  

Kartoffeln und Zwiebeln sollten zum Beispiel nicht zusammen liegen, weil Zwiebeln die Feuchtigkeit der Kartoffeln aufnehmen und dadurch schneller faulen.  
Lebensmittel sind auch oft länger gut, als es das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum angibt. Vertraue daher auf deine Sinne! Zum Beispiel riecht und schmeckt schlechte Milch sauer und flockt aus. Aber gerade Milchprodukte können – bei der richtigen Lagerung im Kühlschrank – oft länger genießbar sein als das Mindesthaltbarkeitsdatum.  

Frisches Obst und Gemüse kannst du auch haltbar machen, wenn du es einkochst oder trocknest. Kaufe zum Beispiel Rhabarber günstig während der Saison von April bis Juni und koch ihn als Kompott ein. Daraus lässt sich den Rest des Jahres ein leckerer  Quark mit Obstkompott machen.  

In vielen Rezepten lassen sich teure Zutaten durch günstigere ersetzen. Statt Butter kannst du zum Beispiel pflanzliche Öle nutzen, wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. Selbstgemachtes Pesto schmeckt auch mit Sonnenblumenkernen statt teuren Pinienkernen ausgezeichnet.

Tierische Produkte sind oft teurer als pflanzliche Alternativen, vor allem Fleisch. Eine gute (und auch gesunde) Möglichkeit, Geld zu sparen, ist, Fleisch durch Hülsenfrüchte ersetzen. Hülsenfrüchte sättigen, liefern wertvolles pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Probiere mal Linsen statt Hackfleisch in der Bolognese-Soße, oder Bohnen im Burger. Du kannst das Hackfleisch auch mit Bohnen strecken, also beides mischen.   

Es lohnt sich, Lebensmittel möglichst komplett zu verwerten. Aus den Schalen von Karotten, Sellerie, Pastinaken und anderem Wurzelgemüse kannst du eine  Brühe aus Gemüseresten kochen. Achte dann auf Bio-Qualität. Und aus altgewordenem Brot kannst du noch einen herzhaften Armen Ritter zubereiten. 

Auch andere Essensreste müssen nicht in der Mülltonne landen. Wenn du gekochte Lebensmittel und Gerichte schnell und gut kühlst, kannst du vieles auch am (über-)nächsten Tag noch problemlos essen. Oder du verwendest Essensreste für andere Rezepte: So schmecken Pellkartoffeln später wunderbar als Bratkartoffeln. Plane eine Zutat auch bewusst für mehrere Tage ein, zum Beispiel für Nudeln mit Tomatensauce und einen Nudelauflauf.

Wenn du eine größere Menge vorkochst, kannst du nicht nur Geld sondern auch Zeit und Energie sparen. Dafür eignet sich alles, was in einen großen Topf passt, ob Nudelsoße, Eintopf oder Frikassee. Friere die Portionen einzeln ein und schon hast du ein schnelles Essen in Reserve.

Auch beim Kochen lässt sich Energie sparen:  

  • Koche mit einem Deckel auf dem Topf.
  • Schalte die Herdplatte vor Ende der Garzeit aus und nutze die Restwärme .
  • Heize den Backofen nicht vor und bereite darin gleich mehrere Gerichte (nacheinander) zu. 
  • Kühlgeräte verbrauchen mit die meiste Energie. Lass den Kühlschrank nicht unnötig lange offen und tau den Gefrierschrank regelmäßig ab.

Weitere Tipps findest du auch in unserem Merkblatt: Ressourcenschonend kochen.

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