Hamburger

Hamburger gelten als typisches Fast Food. Beim Selbermachen geht es zwar nicht ganz so schnell. Dafür können kleine und große Genussmenschen selbst entscheiden, was auf ihren Burger kommt.

ZubereitungszeitGesamtzeit: 40 Min
40 Min Zubereitung


Mahlzeitentyp Hauptmahlzeit


Saison Sommer

AllergeneGluten (Brot), Laktose (Milch), Ei

Gewünschte Menge

Zutaten

  • 4 große Blätter Salat
  • 2 Tomaten
  • 0,5 Salatgurke
  • 1 rote Zwiebel
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 20 g Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Bratöl
  • 4 Vollkornbrötchen
  • 4 Scheiben Gouda-Käse
  • 20 g Tomatenmark

Küchenwerkzeuge

  • Küchenmesser
  • Salatschleuder (Alternativ: Küchensieb)
  • Schneidebrett
  • große Schüssel
  • großer Teller
  • Rührlöffel
  • beschichtete Pfanne
  • Pfannenwender

(Saisonale) Alternativen

Anstelle der Tomaten bieten sich im Frühling Radieschen oder Kohlrabi und im Winter gebratener Kürbis an. Im Sommer eignet sich Kopf- oder Eisbergsalat und im Winter Feldsalat. Ganzjährig passen auch eingelegte Gurken statt Salatgurke.

Vegetarische Alternativen sind Gemüse- oder Getreidebratlinge oder der indische Käse namens Panir.

Zubereitung

  1. Schritt 1 von 6

    Den Salat waschen, putzen und trockenschleudern. Die Tomaten und Gurkenhälfte waschen und in Scheiben schneiden.

    4 große Blätter Salat, 2 Tomaten, 0,5 Salatgurke
    Küchenmesser, Salatschleuder, Schneidebrett

    Den Salat waschen Ihre Kinder am besten im Wasserbad: einfach eine Schüssel mit Wasser füllen, den Salat dazugeben und leicht darin bewegen. Wenn der Salat sehr schmutzig ist, zwei Durchläufe machen oder den gröbsten Dreck vorweg unter fließendem Wasser abspülen. Beim Schneiden die Schnitttechniken anwenden.

  2. Schritt 2 von 6

    Die Zwiebel halbieren, schälen und würfeln.

    1 rote Zwiebel

    So gelingt das Zwiebelschneiden: die Zwiebel von der Wurzel zur Spitze halbieren und die Schale zur Wurzel hin abziehen. Die Zwiebelhälften auf die Schnittfläche legen und von der Spitze zur Wurzel in Streifen schneiden und dann in Würfel. Die Wurzel hält die Zwiebel stabil. Achtung: Nicht mit den Zwiebelfingern in die Augen fassen.

  3. Schritt 3 von 6

    Das Rinderhack in einer großen Schüssel mit den Zwiebelwürfeln, 20 g Tomatenmark, Salz und Pfeffer vermischen. Daraus vier flache Hamburger-Patties und einen kleinen Probe-Pattie formen, auf den großen Teller legen.

    500 g Rinderhackfleisch, 20 g Tomatenmark, Salz, Pfeffer
    große Schüssel, großer Teller, Rührlöffel

    Wenn Sie die rohe Hackmasse abschmecken möchten: Machen Sie das lieber selbst. Denn rohes Hack ist nichts für kleine Kinder, weil ihr Immunsystem noch nicht so gut ausgereift ist. Es kann auch 1 TL Hackmasse in der Pfanne durchgebraten und probiert werden. Das Formen der Patties können Ihre Kinder natürlich übernehmen. Anschließend ist wichtig: gründlich die Hände waschen und den Arbeitsplatz gut reinigen. Der Probe-Pattie ist für die Garprobe später.

  4. Schritt 4 von 6

    Öl in der Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Patties je nach Dicke etwa 5–10 Minuten von einer Seite braten. In der Zwischenzeit die Brötchen halbieren.

    2 EL Bratöl, 4 Vollkornbrötchen
    beschichtete Pfanne, Pfannenwender

    Was beobachten Sie miteinander? Was passiert mit dem Fleisch beim Braten? Wie ist seine Farbe vorher? Und nachher? Verändert sich sein Geruch?

  5. Schritt 5 von 6

    Patties wenden und weitere 5–10 Minuten braten, bis sie innen vollständig durchgegart und nicht mehr rosa sind. Herdplatte ausschalten. Fertige Patties mit Käse belegen und schmelzen lassen.

    4 Scheiben Gouda-Käse

    Für die Garprobe den Probe-Pattie zerteilen. Ist er innen noch rosa, müssen die Patties noch etwas in der Pfanne braten und zwischendurch gewendet werden. Wer keinen Käse mag, lässt ihn weg. Fertige Patties im Ofen bei 60 °C warmhalten.

  6. Schritt 6 von 6

    Die untere Brötchenhälfte mit Tomatenmark bestreichen, den Salat darauflegen. Mit Hamburger-Pattie, Tomaten- und Gurkenscheiben belegen, die oberen Brötchenhälften aufsetzen und sofort servieren.

    20 g Tomatenmark

    Sie können auch ein Hamburger-Buffet anrichten: Dazu werden alle Zutaten in Schüsselchen auf den Tisch gestellt. Jedes Kind und jeder Erwachsene kann dann selbst entscheiden, was alles auf den eigenen Burger kommt. Nur über den Käse sollten Sie vorher entscheiden, damit er auch schmelzen kann.

Tipps und Tricks

  • Küchentipp

    Um die Brötchen besonders knusprig zu bekommen, können sie kurz auf den Toaster gelegt werden. Zu viel geschnittenes Gemüse können Sie als Salatbeilage servieren.

  • Zum Verfeinern

    Mit ein paar rohen oder angebratenen Zwiebelscheiben können Sie Ihre Burger aufpeppen. Je nach Saison kann zusätzlich noch weiteres Gemüse auf den Burger. Je nach Saison kann zusätzlich noch weiteres Gemüse auf den Burger: Im Sommer passen Paprika, gegrillte Aubergine oder Zucchini. Im Winter ist fein gehobelter Weiß- oder Rotkohl eine schöne Variante. Probieren Sie auch mal unterschiedliche Kräuter wie Kresse oder Schnittlauch aus. Wer mag, kann natürlich auch die Burger-Brötchen selber backen und den selbstgemachten Ketchup dazu reichen.

  • Zeitmanagement

    Nehmen Sie die doppelte Menge Hackfleisch und braten Sie daraus 8 Patties. Frieren Sie die Hälfte davon ein, dann müssen sie beim nächsten Mal nur aufgetaut und erhitzt werden und Sie haben schnell selbst gemachte Hamburger.

  • Genuss erleben

    Viele Kinder (vor allem kleine) mögen verschiedene Lebensmittel lieber getrennt essen. Auch ein Burger lässt sich in Etappen essen. Erst das Brötchen, dann das Gemüse, dann das Fleisch oder in einer anderen Reihenfolge. Erlaubt ist, wie es gerne gegessen wird. Für kleine Kinder hilft es auch, den Burger durchzuschneiden, dann lässt er sich besser in den Händen halten.

  • Lebensmittelinfo

    Käse ist dickgelegte Milch. Dicklegen heißt: Das Milcheiweiß gerinnt durch Säuerung mit Hilfe von Milchsäurebakterien oder den Zusatz von Lab. Gouda ist ein gereifter Schnittkäse. Junger Gouda ist wenige Wochen gereift und mild im Geschmack. Mit zunehmender Reife, die teils über mehrere Monate gehen kann, wird Käse kräftiger im Geschmack.